Geschichte

1961 wurde diese Kirche aus Beton, Stahl und Glas nach Entwürfen des Architekten Günther Wiebe, Düsseldorf eingeweiht. 1984 erhielt sie einen freistehenden Glockenturm, gekrönt mit einem griechischen Doppelkreuz. Die Friedenskirche ist einem Zelt nachempfunden, einem Bild für das „wandernde Gottesvolk“, das immer unterwegs bleibt und nur bei Gott eine ewige Heimat findet.

Die Tür lädt die Menschen mit der Botschaft der Engel aus der Weihnachtsgeschichte zum Eintreten ein: „Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.“ In die gleiche Richtung deutet das Haggai-Wort auf dem Grundstein und auf einer der Glocken: „Ich will Frieden geben an diesem Ort, spricht der Herr Zebaoth.“

Innen stellt der Altar, dessen Fuß aus Bronze gefertigt ist, die „Wurzel Jesse“, die Herkunft des Gottessohnes Jesus Christus aus seiner jüdischen Familie dar (Prof. Max Kratz).

Die Taufschale aus Edelstahl ruht auf einem Fuß aus drei Granitsäulen. Den Deckel ziert ein Fisch, das älteste Symbol für die Christen, Erkennungszeichen und Bekenntnis zugleich: Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter.