Geschichte

Ihre Ursprünge reichen in das Jahr 1653, in der sie als erste reformierte Kirche in Dinslaken eingeweiht wurde. Abendmahlsbecher, Abendmahlskanne, die Taufschale und kunstvolle holländische Leuchterkronen stammen aus diesen Jahren. 1717 brannte diese Kirche völlig aus. Auf den Mauerresten erfolgte 1719-1722 unter der Leitung und nach Plänen des italienischen Baumeisters Bartolomeo Sala ein Wiederaufbau. Zur Einweihung 1723 konnten eine kunstvolle Kanzel und das Orgelgehäuse vorgestellt werden. Am 31.10.1817 – zum 300 jährigen Gedenken an die Reformation - vereinigten sich die lutherische und reformierte Gemeinde zur unierten evangelischen Gemeinde mit einem gemeinsamen Abendmahlsgottesdienst.

Wenn die Glocken (1919 gestiftet und gegossen) mit ihrem Geläut über der Stadt erklingen, wollen sie von ihren Inschriften etwas vermitteln: „Ehre sei Gott in der Höhe“ und „Friede auf Erden“. Der „Geusendaniel“ auf dem Dach mahnt zur Festigkeit im Glauben.

Die Inschrift über der Eingangstür lädt auch heute noch Spaziergänger wie Marktbesucher ein und mahnt: „Gehe ein durch mich in Gottes Haus in der Furcht des Herrn ein und aus. 1722“ Innen finden sich heute die 1980 eingebauten Fenster von Walter Persy, Trier, die faszinieren und zum Verweilen einladen. Sie ist Kirche im Zentrum, Ort vielfältiger Konzerte, für Lesungen, Mah­nung und Andacht am Weg, - eine Kirche, die vielen Dinslakenern am Herzen liegt.

Stadtkirche, Duisburger Str., 46535 Dinslaken

Kontakt: Pfarrer S. Hesse, Pfarrer A. von Eynern und Gemeindebüro (Tel. 02064/603558)