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Diakonie setzt ein Zeichen der Solidarität

Taschenverkauf für Integrations- und Bildungsprojekt für Flüchtlinge auf Lesbos

Bei der Diakonie Dinslaken weiß man, wie wichtig es für das Selbstwertgefühl und die eigene Würde ist, Arbeit zu haben und sich für den eigenen Lebensunterhalt zumindest etwas dazu verdienen zu können. Darum hat die Geschäftsführerin Alexandra Schwedtmann beschlossen, das Integrations- und Bildungsprojekt für Flüchtlinge auf Lesbos zu unterstützen, für das auch der Ev. Kirchenkreis und der Eine-Welt-Laden Dinslaken sich engagieren.

In diesem Projekt von Lesvos Solidarity, das dessen Leiterin Efi Latsoudi im Mai in Dinslaken vorgestellt hat, stellen Flüchtlinge und Einheimische der Insel Lesbos Taschen aus Rettungswesten her. Diese Westen sind von Flüchtlingen bei der Überquerung des Meeres genutzt und an der Küste von Lesbos zurückgelassen worden. Nun werden sie durch die Weiterverarbeitung zu Taschen zum Zeichen der Hoffnung für die, die in dem Upcycling-Projekt arbeiten. Die Flüchtlinge sitzen auf Lesbos fest, oft Monate oder Jahre und das Warten macht sie krank.

Die Arbeit im Projekt gibt Ihnen etwas Würde zurück. Sie können so zu ihrem Lebensunterhalt beitragen und sich durch die Fertigung der Taschen aus weggeworfenem Material etwas verdienen.

Darüber hinaus hilft das Projekt den Flüchtlingen, sie in die Gesellschaft vor Ort zu integrieren. Das ermöglicht der Ansatz von Lesvos Solidarity, bei dem Flüchtlinge und einheimische Inselbewohner zusammen im Projekt arbeiten.

Die Diakonie Dinslaken will die Lesbos-Taschen ab sofort an ihren Dinslakener Standorten an der Wiesenstr. 44, der Duisburger Str. 103 und im Café Komm (Bahnhofsplatz 4-6) vorhalten und auf Wunsch verkaufen (je nach Tasche zw. 8 und 25 €). Damit soll gleichzeitig ein Zeichen gesetzt werden, um die Menschen hier auf die unwürdigen Bedingungen für Flüchtlinge auf Lesbos aufmerksam zu machen. Der Erlös geht an Lesvos Solidarity. Von dem Geld können Übersetzer bezahlt werden oder Bustickets, die die Flüchtlinge für den Weg von ihrer Unterkunft zur Arbeit im Taschenprojekt brauchen.

Fotos: Lesvos Solidarity

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