Für den gebürtigen Dinslakener Helge Goldschläger wird es beim „Rendezvous nach Ladenschluss“ am  Dienstag, den 20.2.18 eine doppelte Rückkehr: erstmals überhaupt tritt der Düsseldorfer Autor in seiner Heimatstadt auf und das gleich in der langjährigen Kirche seines Vaters Ronny Schneider.

Foto Helge Augustin: Fabian Stürtz

Poetry Slam, der populäre Wettstreit von Autoren auf der Bühne, hat ihn schon an viele Orte gebracht. Zwischen Kiel und Salzburg, zwischen Amsterdam und Berlin hat er sein Können auf hunderten Literaturbühnen unter Beweis gestellt. Der Dreißigjährige blickt auf zehn Jahre Bühnenerfahrung als Poetry Slammer zurück und ist längst ein festes Gesicht der deutschen Bühnenliteratur-Szene.

Mittlerweile ist er längst über diese Rolle hinausgewachsen. Er moderiert heute Literaturshows, ist selbst Veranstalter von fünf Poetry- und Song-Slam-Reihen in der Region, ist Mitautor des Theoriebandes "Poetry Slam - das Handbuch" (Lektora 2017) und gibt sein literarisches Können regelmäßig an Schulen, Universitäten und Kulturorten in Workshops und Poetry-Slam-Projekten weiter. Das nächste Großprojekt steht schon vor der Tür: im Herbst wird er mit Fünftklässlern aus Essen-Werden einen Kinderliteratur-Band veröffentlichen.

Die Texte, die er zum „Rendezvous nach Ladenschluss“ mitbringen wird, zeigen diese Erfahrung.

Kurzgeschichten und Erzählgedichte, Ernstes und Heiteres, Helge Goldschläger hat sich als Autor ein reiches Repertoire erarbeitet, aus dem er in der Kirche schöpfen wird. "Der ideale Slam-Text", so Goldschläger,  „ist für mich eine Erzählung, die den Zuhörer erst zum Lachen und dann zum Nachdenken bringt." Was seine Texte eint: sie sind für den Vortrag gemacht, werden erst durch ihre Performance vollständig und sind gerade deshalb perfekt für die Bühne.

Musikalisch wird die Veranstaltung gestaltet durch das Dinslakener Duo Music-Affairs. Es besteht aus den beiden Musikern Martina Aschenbach und Ralf Veith, die neben vielen anderen musikalischen Aktivitäten gemeinsam in der bekannten Folk-Rock-Band GALAHAD spielen. Als Duo fühlen sich beide in der Fußgängerzone, in Kirchen oder Burgen genauso zu Hause wie auf kleinen oder großen Bühnen. Neben eigenen Komposition gehören immer auch Lieder anderer Musiker und Interpreten/Komponisten zum Repertoire. Dabei liegt nicht das "covern" eines Liedes im Vordergrund.  Im Zusammenspiel von Gitarre und Gesang ermöglichen es viele ihrer Interpretationen, ganz besondere "Emotionen" zu entlocken und auf die Zuhörer überspringen zu lassen.  Das Duo möchte hierbei auch immer etwas von dem, was die Musik ihnen gibt, an andere weitergeben, ihre Zuhörer auf wunderbare Weise verzaubern und zum Teil alt bekannte Musikstücke neu erleben lassen.

Foto Music Affairs: Music Affairs

Die Veranstaltung  in der Ev. Stadtkirche beginnt um 18.30 Uhr. Veranstalter ist der Förderverein Kultur und Ev. Kirche in Dinslaken e.V..Um Spenden wird gebeten.

 

 

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