Frieden geht anders – aber wie?

„Frieden geht anders“ ist eine Wanderausstellung, die im Jahr 100 nach dem Ende des Ersten Weltkrieges in Dinslaken halt macht. Die Ausstellung wird verantwortet vom Evangelischen Kirchenkreis in Kooperation mit dem Gemeindedienst Mission und Ökumene am Niederrhein.

„Da hilft nur noch Militär!“

So lautet häufig die medienwirksam vorgebrachte Forderung, wenn ein gewaltsamer Konflikt soweit eskaliert ist, dass Menschenrechte massiv verletzt werden, Opferzahlen steigen und Flüchtlingsströme nicht mehr ignoriert werden können. Doch die Erfahrung zeigt, dass der Einsatz kriegerischer Mittel die Situation meist verschlimmert: Tod, Zerstörung und viele weitere Opfer sind die Folgen.

Krieg ist keine Lösung

Mit der Ausstellung "Frieden geht anders!" wird anhand von neun konkreten Konflikten aufgezeigt, wie mit unterschiedlichen gewaltfreien Methoden Kriege und kriegerische Auseinandersetzungen verhindert oder beendet werden konnten.

Die Beispiele stammen aus unterschiedlichen Weltregionen, doch die angewendeten Methoden sind grundsätzlich überall einsetzbar. Es liegt immer an den handelnden Personen, also durchaus auch an uns selbst, ob sie ergriffen werden.

Das Programm zu den multimedialen Ausstellung und den vielen verschiedenen Veranstaltungen können Sie dem Flyer (Auswahl) sowie der beigefügten ausführlichen Zusammenstellung entnehmen.

Die feierliche Eröffnung der Ausstellung findet am 14.8. um 18 Uhr in der Friedenskirche, Rotbachstr. 162 in Dinslaken statt.

Die Ausstellung ist sonntags von 14-17 Uhr für alle geöffnet.

Highlights der Veranstaltung sind sicher:

  • 11., 19 Uhr: Okko Herlyn und Heike Kehl mit dem Programm „Und ich begehre, nicht Schuld daran zu sein“
  • 11., 19 Uhr: Referat des Flüchtlingspfarrers i. R. G. Greiner mit Diskussion „Wohin geht die Flüchtlingspolitik?“
  • 11., 19 Uhr: Podiumsdiskussion mit Bürgermeister Dr. M. Heidinger und Vertretern der Zivilgesellschaft

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