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Rückblick: Wie gehen wir mit dem Sonntag um? Gottesdienst in der Neutorgalerie Dinslaken am 19.3.2017

Das Interesse war groß beim Gottesdienst am anderen Ort im Rahmen des 500-jährigen Reformationsjubiläums. Diesmal hatten sich die Veranstalter die Neutorgalerie in Dinslaken ausgesucht. Im ersten Stock des Einkaufszentrums saßen rund 400 Menschen bei geschlossenen Geschäften und dachten über den Feiertag nach. Wie sieht ein gelungener freier Tag aus? Was hilft mir, mich zu entspannen und neue Kräfte zu tanken? Aber auch: Welche Rolle spielt es, dass der Feiertag ein Geschenk Gottes an uns ist? Was heißt das für eine gemeinsame und gemeindliche Gestaltung? Zu dem Gebot aus dem Alten Testament „Du sollst den Feiertag heiligen“ hatten die beiden Pfarrer Jan Zechel und Sven Hesse den Gottesdienst konzipiert.

Was heißt es, eine Auszeit zu gestalten bei immer vielfältigeren Freizeitangeboten, bei verkaufsoffenen Sonntagen und geänderten Ladenöffnungszeiten? Ob es nun der Sonntag ist oder ein anderer dafür reservierter Tag, es ist wichtig, so Pfr. Zechel, eine Zeit zu haben, „in der wir auf das hören, was unser Herz leicht macht. Und gleichzeitig ist der Feiertag eine Zeit der Gemeinschaft, des füreinander da seins“. Die von Pfr. Zechel befragten Kinder wussten wohl intuitiv, wie sie diese beiden Aspekte umsetzen können: „lachen“ und „mit Freunden spielen“.
Auch auf Musik mussten die Gottesdienstteilnehmer in der Neutorgalerie nicht verzichten: der Gottesdienst wurde begleitet von einem Bläserensemble mit Bläserinnen und Bläsern aus drei verschiedenen Posaunenchören.

Der Gottesdienst war der zweite in der Reihe der Gottesdienste an besonderen Orten. Vier weitere werden folgen: „ENERGIE – GELADEN“ am Fähranleger Orsoy (28.5.), „Darf ich bitten?“ im 1. Voerder Tanzsportclub (25.6.), „Gott loben auf dem Bauernhof“ auf dem Bauernhof der Familie Heckes in Voerde (27.8.) und „Wo Gott sein Zelt aufschlägt“ auf dem Campingplatz Lippetal (24.9.).

Fotos: Heiko Kämpken

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